Hast Du Dich schon einmal gefragt, wie man eigentlich Ordnungscoach wird?
Ob man schon als Kind mit farblich sortierten Stiften und perfekt gefalteten T-Shirts durchs Leben geht?
Ich kann Dich beruhigen: Bei mir war das ganz und gar nicht so.
Vom Chaos-Kinderzimmer zur „Erwachsenen-Wohnung“
Als Kind war ich alles andere als ordentlich.
Aufräumen? Ein Fremdwort. Ich hatte schlichtweg keine Lust darauf. Einmal im Jahr gab es eine große Hau-Ruck-Aktion – drei Tage Ausnahmezustand, in denen mein Zimmer auf links gedreht wurde. Danach kehrte langsam wieder das kreative Chaos ein.
Erst mit meiner ersten eigenen Wohnung änderte sich etwas. Plötzlich wollte ich, dass es schön aussieht. Es sollte nach „Erwachsenen-Wohnung“ aussehen. Stilvoll. Gemütlich. Ein Ort, an dem ich mich wirklich wohlfühle.
Doch die wahre Herausforderung kam erst später.
Der Moment, als mir alles über den Kopf wuchs
Mit der Geburt meines ersten Kindes habe ich zum ersten Mal verstanden:
Der Haushalt wartet nicht. Er verschwindet nicht einfach. Er stapelt sich. Und er wird lauter.
Mit jedem weiteren Kind wurde auch das Chaos größer.
Arbeit, Familie, Beziehung, Haushalt – alles gleichzeitig. Kennst Du dieses Gefühl, wenn der Alltag wie ein Strudel wird und man nur noch funktioniert?
Ich wollte da raus. Unbedingt. Aber ich wusste nicht, wie.
Dann kam eine Erkenntnis, die alles verändert hat:
Das Einzige, was ich in diesem Moment wirklich selbst in der Hand hatte, war mein Zuhause.
Weniger Zeug, mehr Luft zum Atmen
Ich begann radikal auszusortieren. Alles, was wir nicht wirklich brauchten, durfte gehen.
Und mit jedem Teil, das unser Zuhause verließ, wurde es in mir leichter.
Je leerer die Schränke wurden, desto ruhiger wurde mein Alltag.
Plötzlich hatte ich wieder Zeit – echte Zeit – für meine Kinder. Und für mich. Zeit zum Durchatmen. Zeit, um nicht nur zu funktionieren, sondern zu leben.
Ich war angefixt.
Ich habe Bücher gelesen, Konzepte ausprobiert, optimiert, organisiert, hinterfragt. Ich habe verstanden: Ordnung ist kein Zustand, den man einmal erreicht und dann abhakt. Ordnung ist ein Prozess. So selbstverständlich wie Zähneputzen. Man darf immer wieder hinschauen, anpassen, loslassen.
Und genau darin liegt die Magie.
Warum ich Ordnungscoach geworden bin
Irgendwann wusste ich: Dieses Gefühl von Leichtigkeit möchte ich weitergeben.
Ich habe mich zur Ordnungscoach zertifizieren lassen und meine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Nicht, weil ich perfekt bin. Nicht, weil bei mir immer alles geschniegelt aussieht. Sondern weil ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn einem das Chaos über den Kopf wächst.
Ich kenne dieses Gefühl, wenn man sich im eigenen Zuhause eher gestresst als geborgen fühlt.
Und ich weiß, dass es anders geht.
Ich bin nicht die mit dem erhobenen Zeigefinger.
Ich bin die, die Dir die Hand reicht, weil sie den Weg selbst gegangen ist.
Was wäre, wenn …?
Was würde es für Dich bedeuten, wenn …
- Dein Zuhause Dir Energie gibt statt sie zu rauben?
- alles einen festen Platz hat und Du nicht mehr ständig suchst?
- Du abends das Gefühl hast, genug Zeit für die wirklich wichtigen Dinge gehabt zu haben?
- Du nicht mehr Dinge von A nach B räumst – sondern Raum für Dich schaffst?
Ordnung ist für mich nicht „schön sortierte Schubladen“.
Ordnung bedeutet Freiheit. Klarheit. Leichtigkeit.
Und genau dabei begleite ich Dich.
Wenn Du neugierig geworden bist und mehr darüber erfahren möchtest, wie ich arbeite oder wie Dein Weg zu mehr Leichtigkeit aussehen kann, dann stöbere gern weiter hier auf meinem Blog – oder melde Dich direkt bei mir.
Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, Deinem Zuhause – und Dir selbst – mehr Luft zum Atmen zu schenken.


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